Krypto-Dienstleistungen wie Bitcoin Profit nach neuem Recht anzubieten

Banken in Deutschland erklären ihre Absicht, Krypto-Dienstleistungen nach neuem Recht anzubieten

Mehr als 40 Finanzinstitute in Deutschland haben Berichten zufolge gegenüber der deutschen Finanzaufsicht BaFin ihr Interesse bekundet, Krypto-Währungsdienstleistungen nach dem neuen deutschen Gesetz auch bei Bitcoin Profit anzubieten. News.Bitcoin.com wandte sich an die Aufsichtsbehörde, um weitere Informationen zu erhalten. Das Gesetz, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat, ermöglicht es Banken, nach Erhalt einer Lizenz der BaFin Krypto-Dienstleistungen anzubieten.

Bei Bitcoin Profit wird nach neuem Recht gehandelt

Erklärung von 40 Finanzinstitutionen eingereicht

Die BaFin hat mehr als 40 „Interessensbekundungen“ von Banken für die Genehmigung erhalten, künftig ein Krypto-Custody-Geschäft zu betreiben, berichtete das Handelsblatt am Montag.

News.Bitcoin.com wandte sich an die BaFin für weitere Einzelheiten. Ein Sprecher der Aufsichtsbehörde stellte klar, dass Interessenbekundungen keine Genehmigungsanträge seien. Er erklärte, dass die BaFin bereits vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes Unternehmen, die bereits Krypto-Custody-Dienstleistungen anbieten und daher der Genehmigungspflicht der BaFin unterliegen, aufgefordert habe, informelle, unverbindliche Interessenbekundungen einzureichen. Zu der Zahl der Banken, die diese Interessensbekundung abgegeben haben, wollte sich der Sprecher jedoch nicht äußern.

Das neue deutsche Geldwäschegesetz, das Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, ermöglicht es den Finanzinstituten, ihren Kunden neben den traditionellen Anlageprodukten wie Aktien und Anleihen auch Krypto-Währungen anzubieten.
Interessenbekundungen für das Angebot von Krypto-Dienstleistungen

Die BaFin erklärte, dass die Unternehmen keine sofortige Eingangsbestätigung und keine Bewertung der eingereichten Informationen zu ihrer Interessenbekundung erhalten werden. Diese freiwillige Maßnahme ersetze nicht die förmliche Absichtserklärung nach § 64y KWG, so die Aufsichtsbehörde, die ergänzte:

Das Gesetz zur Umsetzung der Änderung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie … ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten … Diese Unternehmen unterliegen daher ab dem 01.01.2020 unabhängig vom Zeitpunkt der Abgabe der Absichtserklärung dem Geldwäschegesetz.

Solarisbank

Eines der ersten Finanzinstitute, das Krypto-Währungsdienstleistungen anbietet, ist die Solarisbank in Berlin. Die Bank hat im Dezember letzten Jahres eine Tochtergesellschaft, Solaris Digital Assets, gegründet, um die Einführung digitaler Assets voranzutreiben. „Als Tochtergesellschaft der Solarisbank AG plant Solaris Digital Assets, die regulatorischen Anforderungen des deutschen Marktes zu erfüllen und die konforme Speicherung digitaler Assets sicherzustellen, so dass Partner nicht selbst eine Lizenz beantragen müssen“, bekräftigte das Unternehmen damals. Im Falle eines erfolgreichen Antrags auf eine Depotlizenz der BaFin plant die Bank, Bitcoin und andere Krypto-Währungen im Auftrag des Kunden zu speichern, teilte das Handelsblatt mit.

Die Solarisbank besitzt eine Vollbanklizenz und hat zahlreiche deutsche Fintech-Start-ups betreut. „Digitale Werte werden den Finanzmarkt grundlegend verändern“, sagte Michael Offermann, Geschäftsführer für das Krypto-Banking bei der Solarisbank, gegenüber dem Nachrichtensender. „Sobald es einfacher wird, Bitcoin zu kaufen und zu speichern … erwarten wir ein starkes Wachstum. Er hat es ausgearbeitet:

Wir beschäftigen uns seit anderthalb Jahren intensiv mit dem Thema Krypto-Custody … Die neue Regelung im neuen Geldwäschegesetz ist ein guter Zeitpunkt, praktisch zu beginnen. Schließlich sind wir kein Forschungsinstitut, sondern eine Geschäftsbank.

Was halten Sie von all diesen Banken, die gerne Krypto-Dienstleistungen anbieten möchten? Lassen Sie es uns im Abschnitt „Kommentare“ unten wissen.

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